Soundkarten, Kabel und Adapter

Was nützt das beste Abspielgerät, wenn es sich nicht mit dem Computer verbinden lässt? In Zeiten von USB-Plattenspielern und USB-Kassettenspielern ist die Verkabelung heute eigentlich kein Problem mehr.
Wenn Sie aber Ihren bereits vorhandenen Plattenspieler oder das bewährte Kassettendeck für die Digitalisierung verwenden möchten, werden häufig auch die passenden Kabel benötigt.

  • Plattenspieler mit Diodenstecker
  • Wann brauchen Sie einen Vorverstärker?
  • Cinch auf Klinke - der Adapter macht's

Vom alten Plattenspieler an den Computer

Alte Plattenspieler, also wirklich alte Plattenspieler, bieten als Tonausgang in der Regel nur einen 5-poligen Diodenanschluss (Phonostecker) und keine Anschlussmöglichkeit für Cinch-Kabel.
Doch dafür gibt es eine Lösung, nämlich ein ganz simples Adapterkabel vom Diodenstecker (auch als DIN-Stecker bekannt) auf die bewährten Cinch.
Das genügt aber nur, wenn der Plattenspieler auch über einen eigenen Verstärker verfügt. Ohne diesen funktioniert der Anschluss an den Computer nicht zufriedenstellend weil die Verstärkung und Entzerrung des Signals nicht gegeben sind.

Lösung: ein Entzerrer-Vorverstärker

Zu diesem Zweck muss zwischen Plattenspieler und Computer noch ein weiteres Gerät zwischengeschaltet werden: ein Vorverstärker.
Der Vorverstärker passt das eingehende Signal an das zu empfangende Gerät an. Vorverstärker gibt es bereits ab 20 Euro. Audiophile Geister werden für den Wunsch des optimalen Klangs etwas mehr in die Tasche greifen müssen.

Cinch-Stecker Adapter für den Computer

Am Ende der Verkettung vom Plattenspieler über den Vorverstärker zum PC bleibt meist eine Strippe mit einem weißen und einem roten Stecker übrig. Das sind die Cinch-Stecker.
Leider bieten Soundkarten für diesen wieder keinen passenden Eingang, sondern nur einen für 3,5 mm Klinkenstecker.
Und damit ein herzliches Willkommen im Adapterparadies, denn auch dieses Problem ist nur ein kleines und somit sehr schnell gelöst. Kleine Adapter mit zwei Cinch-Eingängen und einem Klinkenausgang gibt es ebenfalls in jedem Elektronikmarkt zum kleinen Preis.
Ab und zu kommt es auch vor, dass ein Adapter genau umgekehrt benötigt wird. Adapter von Klinke auf Cinch gibt es natürlich auch. Mehr Flexibilität bietet ein Adapterkabel.

Vom Kassettendeck an den Computer

Das Verbinden eines Kassettendecks bzw. Tapedecks ohne USB an den Computer ist da schon einfacher. Es genügt ein ganz banales Adapterkabel von Cinch auf Klinke. Uns ist kein Fall bekannt, bei dem zwischen einem Kassettendeck und Computer ein weiteres Gerät wie ein Vorverstärker zwischengeschaltet werden müsste.
Wie Sie alles korrekt verkabeln, lesen Sie unter dem folgenden Link:

Adapter und Kabel kaufen

Adapter von Cinch auf Klinke, in Stecker oder in Kabelform erhalten Sie problemlos in jedem Elektronikfachmarkt. Etwas geringer dürfte die Auswahl bei einem Adapterkabel vom Diodenstecker auf Cinch sein, hier werden Sie eher online (hier geht's zu Amazon) fündig.
Auch beim Kauf von Adaptern und Kabeln ist es nicht immer ratsam auf den günstigsten Preis zu schielen. Der muss sich später nicht unbedingt in der Soundqualität bemerkbar machen, sondern auch in der Verarbeitung des Kabels.
Bei günstigen Cinch-Steckern neigen die Nasen an den Kabeln gerne zum Verbiegen.

Soundkarten

Ohne Soundkarte im Computer geht nichts. Heute sind Soundkarten fest auf der Hauptplatine des Computers verbaut, vor gar nicht allzu langer Zeit waren diese aber nur separat erhältlich.
Ob die interne Soundkarte genügt, es vielleicht doch eine neue und zusteckbare sein soll oder ob Sie sich für eine USB-Lösung entscheiden - der folgende Artikel hilft weiter.

War das hilfreich? Dann teile es doch:

WhatsApp
Google+